Bundesakademie Führungsakademie
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für Menschen in sozialen, pflegerischen und bildungsorientierten
Arbeitsfeldern.

32. Bundesweite Streetworktagung, 4. - 7. September 2017 in Eisenach

Die Streetworktagung der bakd findet traditionell im Haus Hainstein in Bad Eisenach statt. Foto (c) Metilsteiner via Wikimedia Commons

Bei dieser jährlich stattfindenden Tagung geht es diesmal darum, in einer zunehmend von Hass und Unverständnis geprägten Welt Menschenrechte als Grundlage und Kompass sozialarbeiterischen Handelns fest zu verankern.

Bekenntnis zu den Menschenrechten

In Zeiten von „fake news“, „besorgten Bürgern“, rassistischen Alltagshandlungen, hate speech, cyber mobbing, weltweiten Migrationsbewegungen und faschistoiden Tendenzen in der Weltpolitik ist es zunehmend bedeutend, sich zu den Menschenrechten als Grundlage und innerem Kompass professionellen sozialarbeiterischen Handelns zu bekennen.

Ja, zur Streetworktagung anmelden

Bei der 31. Tagung 2016 unter dem Motto„ Streetwork als Menschenrechtsprofession“ wurde deutlich, dass sich professionelle Qualitätsstandards „heute“ an ethischen und moralischen Begriffen orientieren müssen, um sprach- und argumentationsfähig zu bleiben und Menschenrechte in Alltagssprache anwendungsfähig kommunizieren zu können.

Das Abdriften nach rechts stoppen

Dem gesellschaftlichen Abdriften in extremistische, fremdenfeindliche, rassistische und homophobe Denkmuster mit all seinen individuellen Verwerfungen sollten Streetworker_innen auf der Straße, in den Gemeinwesen sowie in fach- und gesellschaftspolitischen Debatten offen und direkt begegnen.

Adressatengruppen von Streetwork sind diesen Haltungen ausgesetzt, sie werden diskriminiert, offensichtlich benachteiligt und strukturell ausgegrenzt, aber sie sind auch aktiv und offen für eigene extremistische Haltungen und daraus resultierende Handlungen.

Inklusion praktizieren

Orientiert an einem erweiterten Inklusionsbegriff der Tagung 2015, will die Tagung 2017 das Thema Menschenrechte als professionellen Kompass weiter zuspitzen. Dabei werden rassistische Sprechtendenzen, eingehende Auseinandersetzung mit dem Menschenrecht Inklusion, Rekrutierungsstrategien extremistischer Gruppierungen und Wohnen als Menschenrecht wichtige Eckpunkte der vertiefenden Debatte markieren.

Impulsgeber

Einführende innovative Impulse erhalten wir durch Jan-Henning Dirks, der sich als Biologe an der Hochschule Bremen Innovationen in der Biologie widmet und von Robert Feustel, der sich mit dem Sprechverhalten „besorgter Bürger“ an der Universität Leipzig beschäftigt.

Die abendliche Lesung bestreitet Tupoka Ogette mit ihrem neuen Methodenbuch „exit Racism“.

Offene Formate, wie World Café bieten Diskussionsräume zur Vertiefung und Klärung eigener Vorbehalte, sowie gemeinsamer Entwicklung neuer Argumentationshilfen und Handlungsoptionen – all good people!

Inhaltliche Anfragen 

Frank Dölker, Dozent der Bundesakademie
Tel. 0173 510 54 98
frank.doelker(at)ba-kd.de 

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