Eingliederungshilfe in Zeiten des BTHG: Gespräche und Verhandlungen erfolgreich führen mit dem Konzept der praktischen Entwicklungspartnerschaft (pEp)

Mit der UN-Behindertenrechtskonvention, die seit 2009 als geltendes Bundesrecht in Deutschland umzusetzen ist, sowie mit dem seit 2017 Zug um Zug in Kraft tretenden Bundesteilhabegesetz (BTHG) sind alle Akteure im Bereich der Eingliederungshilfe neu herausgefordert. Es geht um die Stärkung der Rechtsposition der Menschen mit Behinderung, Personenzentrierung, Schaffung inklusiver Lebensverhältnisse, Steuerung und Wirkungsorientierung der individuell zur Verfügung gestellten Leistungen, fachliche Weiterentwicklung bei gleichzeitiger Dämpfung der Ausgabendynamik.

Eine übliche Reaktion auf solche Herausforderungen ist oft der Rückzug auf bekannte Verhaltensweisen wie die Betonung der eigenen Erhaltungsinteressen anstelle einer gemeinsamen Entwicklungsbereitschaft. Aber: „wir können auch anders“. Die vielen anstehenden Gespräche und Verhandlungen zur Umsetzung des BTHG werden dann erfolgreich sein, wenn Sie unter Anerkennung der unterschiedlichen Interessenlagen die gemeinsamen Ziele betonen und auf dieser Basis eine praktische Entwicklungspartnerschaft begründen.

Ergebnisse

Die Teilnehmenden kennen das pEp-Konzept und seinen Unterschied zu üblichen Vorgehensweisen in Gespräch und Verhandlung; mit der daraus resultierenden Haltung können sie entwicklungsorientierte Vorgehensweisen praktisch anwenden auf verschiedenste Situationen in ihrem Arbeitsalltag.

Schwerpunkte

Vorstellung des pEp-Konzeptes und der Prozesslogik der praktischen Entwicklungspartnerschaft (pEp-Zirkel).

Darstellung der theoretischen Grundlagen des Konzeptes und Erproben seiner Einsatzmöglichkeiten bei Gesprächen und Verhandlungen.

Informationen

18.02.2019 - 19.02.2019

Parkhotel Kolpinghaus Fulda, 36043 Fulda

20 Teilnehmende
Fach- und Führungskräfte in Einrichtungen der Eingliederungshilfe

235,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Veranst.-Nr.: 632505

Methoden

Vortrag, Diskussion, Bearbeitung von Fallbeispielen der Teilnehmenden in Gruppen, Auswertung im Plenum

Mitwirkende

Lothar Flemming, Diplom-Soziologe und Supervisor (DGSv), ehemals Dezernat Soziales, Landschaftsverband Rheinland
Olaf Maas-Bruns, Diplom-Pädagoge und Systemischer Berater, ehemals Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

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Kontakt

Inhaltliche Anfragen

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Anmeldung

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030 488 37-495
michael.rautenberg@ba-kd.de