Integrierte Schuldnerberatung in Sucht- und Straffälligenhilfe, Sozialberatung und Betreuung - Grundkurs

Existenzsichernde Krisenintervention, professionelle Schuldenbestandsaufname

und die Entwicklung von Sanierungsperspektiven

sind insbesondere bei Drogenabhängigen und Straffälligen nicht

von Therapie, Beratung und Betreuung zu trennen. Im einwöchigen

Grundkurs wird das Basiswissen für eine integrierte Soziale Schuldnerberatung

anhand von Praxisfällen erarbeitet.

An wen richtet sich das Angebot?

Mitarbeiter*innen in der Suchthilfe/Drogenarbeit, in der Wohnungslosenhilfe,

in der Bewährungshilfe/Straffälligenhilfe, im Straf- und

Maßregelvollzug, in der behördlichen und betrieblichen Sozialberatung

sowie in der gesetzlichen Betreuung

Ergebnisse

Die Teilnehmer*innen

  • verfügen über Kenntnisse der Ursachen und Auswirkungen von Überschuldung.
  • kennen die Interventionsinstrumente zur Sicherung der Existenz Überschuldeter und können diese anwenden.
  • sind in der Lage, den Schuldenanstieg durch geeignete Maßnahmen zu bremsen und die wirtschaftliche Situation Überschuldeter durch Maßnahmen der Haushalts- und Budgetberatung zu stabilisieren.
  • wissen um die Notwendigkeit von Maßnahmen des Schuldnerschutzes und können die wichtigsten Instrumente einsetzen.
  • kennen die Möglichkeiten und Grenzen einer integrierten Schuldnerberatung und wissen um die Erforderlichkeit einer Arbeitsteilung und Vernetzung mit spezialisierter Schuldnerberatung und Anwaltschaft.
  • kennen die Bedeutung der Entschuldung über das Verbraucherinsolvenzverfahren und sind mit dessen Ablauf in den Grundzügen sowie den grundlegenden Verfahrensgrundsätzen vertraut.

Schwerpunkte

  • Existenzsicherung durch Wohnungserhalt und Haftvermeidung
  • Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation durch Verhindern überhöhter Verzugszinsen und Inkassokosten, Forderungsfestschreibung bzw. Niederschlagung
  • Schuldnerschutz bei Pfändung und Abtretung von Lohn, Konto- und Sachpfändung (Grundzüge)
  • professionelle Schuldenbestandsaufnahme mit Musterakte und Gläubigeranschreiben
  • Sanierungsmodelle und Umschuldung
  • Verbraucherinsolvenzverfahren mit Restschuldbefreiung (Grundzüge)
Informationen

11.03.- 15.03.2019

Tagungszentrum der bakd und fakd, 13156 Berlin-Pankow

16 Teilnehmende
Mitarbeiter*innen in der Suchthilfe/Drogenarbeit, in der Wohnungslosenhilfe, in der Bewährungshilfe/Straffälligenhilfe, im Straf- und Maßregelvollzug, in der behördlichen und betrieblichen Sozialberatung sowie in der gesetzlichen Betreuung

550,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Veranst.-Nr.: 660225

Methoden

Vortrag, Gruppenarbeit anhand von Fällen und Praxisbeispielen

Mitwirkende

Cilly Lunkenheimer, Dipl. Sozialarbeiterin, Jugend- und Drogenberatung im CaritasZentrum, Rüsselsheim
Prof. Dr. Claus Richter, Sozialrecht, TH Köln

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Kontakt

Inhaltliche Anfragen

Dr. Gabriele Beckert
0172-739 28 85
gabriele.beckert@ba-kd.de

Anmeldung

Barbara Hilse
030 488 37-388
barbara.hilse@ba-kd.de