"Nur wer sich bewegt, spürt seine Fesseln" (Augusto Boal)

Von dem krummen Holz und dem aufrechten Gang

Worum geht es?

Wir haben als Christen*innen doch ganz viel zu sagen. Warum sind wir so zurückhaltend - ängstlich - steif, gehen gebeugt, verbarrikadieren uns hinter Mauern, scheuen die mutige Aktion, gehen den Konflikten gerne aus dem Weg?

Wie lernen wir den aufrechten Gang, wie leben wir das befreiende Evangelium im Beruf, damit wir wertschätzend und menschenfreundlich den Mitgeschöpfen eine Hilfe sind?

Darauf will der Workshop u.a. mit Theatermethoden nach Augusto Boal Antworten finden.

Der Theologe Helmut Gollwitzer nahm angesichts des Versagens großer Teile der (evangelischen) Kirche gegenüber den Nationalsozialisten den Satz vom "Krummen Holz und aufrechten Gang" neu auf. Von diesem Bild habe ich mich beeinflussen lassen.

Mit Theatermethoden nach Augusto Boal werden wir uns bewegen, unsere Fesseln betrachten, sie abstreifen, uns aufrichten, um aufrichtig unsere Arbeit an den Geschöpfen in den Blick zu nehmen. Wir betrachten die uns umgebende gemeindliche Realität, machen einen visionären Sprung in eine befreite Welt und versuchen beides in ein Gespräch zu bringen.

Das Ziel: jetzt die Verhältnisse zu ändern versuchen, die uns daran hindern, menschenfreundlich und wertschätzend unsere Arbeit zu tun.

Thematischer Schwerpunkt

Kommunikation des Evangeliums als Grundlage kirchlich-diakonischer Arbeit

Methoden / Arbeitsweisen

  • Körperarbeit: Nur wer sich bewegt, spürt seine Fesseln
  • Denkübungen mit und ohne Worte
  • Sehübungen: Visionäre brauchen nicht zum Arzt zu gehen (gegen Altkanzler H. Schmidt)
  • Haltungsarbeit, um den aufrechten Gang zu üben

Wir arbeiten mit Methoden des brasilianischen Regisseurs Augusto Boal in Einzel - und Gruppenarbeit

Lernergebnis

  • von Jesus her wertschätzend denken und handeln

Zielgruppe/n

  • alle, die sich gerne in der Nachfolge Jesu "bewegen"wollen

Format:

Beginn: 10:00 Uhr

Ende: 16.00 Uhr

 

Material

- bequeme Kleidung

- einen Gegenstand mitbringen, der den/die Teilnehmer*in näher beschreibt

Termin(e)

11.-13. Juni 2019

Teilnehmende

  • min. 12
  • max. 18

Leitung

Eckhard Käßmann, Pfarrer und Theaterpädagoge

Ergebnisse

  • Durch Jesus inspiriert im Gemeinwesen wertschätzend denken und handeln

Schwerpunkte

Theaterpädagogik in der Gemeinwesendiakonie

Informationen

11.06.-13.06.2019

Tagungszentrum der bakd, 13156 Berlin-Pankow

18 Teilnehmende
alle, die sich gern in der Nachfolge Jesu „bewegen” wollen

240,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Veranst.-Nr.: 721801

Methoden

  • Körperarbeit: Nur wer sich bewegt, spürt seine Fesseln
  • Denkübungen mit und ohne Worte
  • Sehübungen: Visionäre brauchen nicht zum Arzt zu gehen (gegen Altkanzler H. Schmidt)
  • Haltungsarbeit, um den aufrechten Gang zu üben

Wir arbeiten mit Methoden des brasilianischen Regisseurs Augusto Boal in Einzel - und Gruppenarbeit

Mitwirkende

Eckhard Käßmann, Pfarrer und Theaterpädagoge

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