Psychopharmaka und psychotherapeutische Grundhaltung im Umgang mit Menschen mit schizophrenen und affektiven Psychosen

Menschen mit schizophrenen und affektiven Störungen werden traditionell mit einer Kombination verschiedener therapeutischer Interventionen behandelt. Neben Pharmako- und Psychotherapie finden ergo-, kunst-, musik- und bewegungstherapeutische Interventionen sowohl in der akuten, aber auch bei der mittel- und langfristigen Behandlung ihren Platz.

Im Bereich der psychopharmakologischen Behandlung gab es in den letzten Jahren verschiedene Studienergebnisse, die die Haltung in der Sozialpsychiatrie zu diesem Thema und die Behandlungsprinzipien deutlich verändert haben.

Ergebnisse

Die Teilnehmer*innen können den Stellenwert der Psychopharmaka im Repertoire der Hilfen realistisch bestimmen und erhalten so auch für die Praxis ein pragmatisches und hilfreiches Denkmodell. Sie erhalten grundlegende Informationen zu den Krankheitsbildern. Sie beleuchten speziell die psychotherapeutische Seite und üben interaktiv, so dass sie ihre Haltungen und Einstellungen reflektieren können, die ihre Interaktionen mit den Klientinnen und Klienten und den Angehörigen implizit beeinflussen. Damit verbessern sie den hilfreichen Umgang und die Begleitung der Menschen im Arbeitsalltag.

Informationen

24.06.2019 - 25.06.2019

Tagungszentrum Bernhäuser Forst, 70794 Filderstadt

20 Teilnehmende
Fachkräfte in sozialpsychiatrischen Arbeitskontexten

220,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Veranst.-Nr.: 625605

Methoden

Theorie-Input, Film, Kleingruppenarbeit, Bearbeitung praktischer Fallbeispiele

Mitwirkende

Dr. Martin Roser, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Rudolf-Sophien-Stiftes, Stuttgart

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Kontakt

Inhaltliche Anfragen

Frank Rosenbach
0177-321 26 92

Anmeldung

Michael Rautenberg
030 488 37-495
michael.rautenberg@ba-kd.de