"Schwierige" Klienten verstehen

Umgang mit Menschen mit Persönlichkeitsstörung

Der Umgang mit persönlichkeitsgestörten Menschen erfordert eine besondere Haltung, spezifisches Wissen und eine gute ausbalancierte Beziehungsgestaltung. Unter dieser Voraussetzung kann der Umgang mit den Betroffenen für alle Seiten sehr gewinnbringend sein, auch wenn Menschen mit Persönlichkeitsstörungen zunächst als schwierig, emotional anstrengend oder therapieresistent gelten. Persönlichkeitsstörungen beeinflussen vor allem das Selbstbild des Menschen, sie haben aber auch einen erheblichen Einfluss auf die zwischenmenschlichen Fähigkeiten. Sie treten meist als kombinierte Störungen auf und sind beteiligt an der Entstehung vieler anderer psychischer und körperlicher Erkrankungen (Mehrfachdiagnosen).

Ergebnisse

Die Teilnehmer*innen

  • lernen das Verhalten von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen verstehen
  • erarbeiten wirksame Strategien für einen hilfreichen Umgang und eine gut ausbalancierte Beziehungsgestaltung

Schwerpunkte

In dieser Fortbildung werden zunächst die verschiedenen Persönlichkeitsstörungen vorgestellt (beispielsweise „narzisstische“, „antisoziale“, „histrionische“) und theoretisches Hintergrundwissen zu Entstehung, Diagnostik, Behandlungsmöglichkeiten vermittelt.

Schwerpunkmäßig geht es um ein besseres Verständnis dafür, warum Menschen mit Persönlichkeitsstörungen sich so verhalten und erleben, wie sie es tun. Außerdem werden wirksame Strategien zum Umgang mit ihnen dargestellt und die Beziehungsgestaltung mit den Betroffenen reflektiert.

Daneben stehen therapeutische Zugänge im Mittelpunkt der Fortbildung: Wie kann im Alltag mit Menschen mit Persönlichkeitsstörungen sinnvoll umgegangen werden? Welche typischen Konflikte entstehen bei unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen zwischen Helfer*innen und Klient*innen? Wie lässt sich zu scheinbar „unerreichbaren“ Klienten*innen doch ein Kontakt herstellen und eine Arbeitsbeziehung aufbauen? Wie gehen Helfer*innen mit wachgerufenen Gefühlen wie Aggression oder Ohnmacht um?

Informationen

01.03.2018 - 02.03.2018

Parkhotel Kolpinghaus Fulda, 36043 Fulda

20 Teilnehmende
Mitarbeiter*innen, die mit Menschen mit psychischen Erkrankungen arbeiten

215,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Veranst.-Nr.: 646610

Methoden

Input, Bearbeitung praktischer Fallbeispiele

Mitwirkende

Dr. Ewald Rahn, Arzt für Nervenheilkunde, für Psychosomatik und Psychotherapie,
stellvertretender ärztlicher Direktor der LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt

Kontakt

Inhaltliche Anfragen

Ulrich Nicklaus
0172 420 75 33
ulrich.nicklaus@t-online.de

Anmeldung

Marén Beran
030 488 37-470
maren.beran@ba-kd.de