Umgang mit Drohung und Gewalt

Die Pflege einer Kultur von Sicherheit, Verbindlichkeit und Respekt

Die Auseinandersetzung mit aggressiven und gewaltbereiten Patient*innen ist eine der größten Herausforderungen in der Betreuungsarbeit.

Mit Beleidigungen, Sexismus, Rassismus, Drohung und Gewalt werden die persönlichen Grenzen der professionell Tätigen überschritten.

Gewalttätigkeit betrifft schließlich die ganze Institution. Nicht nur Mitarbeitende, sondern auch Vorgesetzte sind gefordert. Doch wie kann in kritischen Situationen deeskalierend vorgegangen werden?

Wie können Betreuer*innen sich, andere Teammitglieder und Mitpatient*innen schützen? Wie können gewaltbereite Klient*innen lernen, sich mit friedlichen Mitteln Gehör zu verschaffen? Wie können sich umgekehrt Mitarbeitende gewaltfrei durchsetzen? Diesen Fragestellungen geht die zweitägige Fortbildung auf praxisnahe Weise nach.

Ergebnisse

Die Teilnehmenden verfügen über Methoden der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg, Deeskalationsmethoden in Risikosituationen und haben sich Möglichkeiten des Selbstschutzes und der Psychohygiene erarbeitet.

Schwerpunkte

  • Definition von Gewalt, Friedfertigkeit, Eskalation und Deeskalation
  • Ursachen von gewalttätigem Verhalten, Merkmale von Risikopersonen und -situationen, die Rolle psychischer Störung bei der Entwicklung gewalttätigen Verhaltens
  • Methoden gewaltfreier Kommunikation nach Rosenberg
  • die Rolle von Bezugsbetreuung, Spielregeln, Abgrenzung und Konfrontation bei der Ausgestaltung einer Institutionskultur
  • Deeskalationsmethoden in Risikosituationen
  • Intervention bei fortgeschrittener Eskalation und offener Gewalt, Zusammenarbeit mit Polizei und Klinik
  • Rückfallprophylaxe durch Nachbesprechung von Gewaltvorfällen
  • Möglichkeiten des Selbstschutzes und der Psychohygiene
Informationen

16.05.2019 - 17.05.2019

Tagungshaus Bernhäuser Forst, , 70794 Filderstadt

22 Teilnehmende
Fachkräfte in Einrichtungen und Diensten der psychosozialen, insbesondere der psychiatrischen Versorgung

220,00 plus Unterkunft/Verpflegung

Veranst.-Nr.: 619104

Methoden

  • Kurzvorträge mit Powerpoint,
  • Handouts und Video,
  • Kleingruppenarbeit,
  • Besprechung konkreter Anliegen der Teilnehmenden anhand ihrer Fallbeispiele
Mitwirkende

Dr. Manuel Rupp, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in Basel (CH), Supervisor, Lehrbeauftragter der Fachhochschule für Soziale Arbeit in Bern, Buchautor

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Kontakt

Inhaltliche Anfragen

Frank Rosenbach
0177-321 26 92

Anmeldung

Michael Rautenberg
030 488 37-495
michael.rautenberg@ba-kd.de