Umgang mit Trauma-Folgen: Traumaspezifische Handlungskompetenz in der psychosozialen Arbeit

Fachkräfte psychosozialer und (sozial-) psychiatrischer Einrichtungen werden immer wieder mit spezifischen Verhaltensweisen und Symptomen konfrontiert, die sich bei ihren Klient*innen bzw. Patient*innen als Trauma-Folgen entwickelt haben.

Um diesen angemessen und hilfebringend begegnen zu können, sind – insbesondere für den Aufbau einer stabilen Arbeitsbeziehung und für den Umgang mit starken Stimmungsschwankungen, Selbstverletzungen und Aggressionen – spezifisches Wissen und eine traumasensible Handlungskompetenz erforderlich.

Im Kurs werden Grundlagen zum Thema „Trauma“ und dessen Folgen sowie Konsequenzen für die Begegnung und den Umgang mit diesen oft als „schwierig“ bzw. herausfordernd erlebten KlientInnen erarbeitet. Das Kurs unterstützt die Teilnehmer*innen, ihre Arbeit hilfreicher und mit mehr Leichtigkeit zu gestalten.

Ergebnisse

Die Teilnehmer*innen

  • erkennen die Symptome, welche sich bei ihren KlientInnen/PatientInnen als Trauma-Folgen entwickelt haben.
  • sind in der Lage, stabile Arbeitsbeziehungen aufzubauen und verfügen über das für den Umgang mit starken Stimmungsschwankungen, Selbstverletzungen und Aggressionen spezifische Wissen.
  • entwickeln ihre Handlungs-Kompetenz für diesen Hilfekontext und können so ihre Beziehung zu den von Trauma betroffenen Menschen hilfreich und mit mehr Leichtigkeit gestalten.

Schwerpunkte

  • Begriffsklärung
  • Erkennen und Verstehen von Trauma-Folgen: Körperlich-seelische Verarbeitungsprozesse während eines Traumas und danach, Entwicklungs-Traumatisierung
  • Professionelles Handeln: Was nützt, was schadet?
  • „Täter-Retter-Opfer“-Dynamik, Umgang mit den verschiedenen, insbesondere den abwehrenden und aggressiven inneren Anteilen der KlientInnen
  • Stabilisierungsverfahren zur Ressourcenförderung und Distanzierung
  • Selbst-Schutz und Psychohygiene
  • ggf. Fallarbeit
Informationen

25.11.- 26.11.2019

Tagungszentrum der bakd und fakd, 13156 Berlin-Pankow

18 Teilnehmende
Fachkräfte in Einrichtungen und Diensten der psychosozialen und (sozial-)psychiatrischen Versorgung

215,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Veranst.-Nr.: 642507

Methoden

Theorie-Input im Wechsel mit Praxis-Übungen, Arbeit im Plenum wie in Kleingruppen

Mitwirkende

Claudia Ehlert, Soziologin M. A., Supervisorin (DGSv), Fortbilderin mit Schwerpunkt Psycho-Traumatologie/Trauma-Pädagogik

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Kontakt

Inhaltliche Anfragen

Frank Rosenbach
0177-321 26 92

Anmeldung

Michael Rautenberg
030 488 37-495
michael.rautenberg@ba-kd.de