Im multiprofessionellen Team zur optimalen Palliativversorgung - Level 2

Die Pallitativversorgung erlangt seit einigen Jahren auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Insbesondere durch die Verabschiedung des seit dem 01.01.2016 in Kraft getretenen Hospiz- und Palliativgesetzes sind sowohl für lebensverkürzend erkrankte und sterbende Menschen als auch für ihre Angehörigen Verbesserungen im Rahmen der Versorgung zu erwarten.

Die außergewöhnliche Situation von lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen sowie ihrer Familien erfährt durch den Aufbau von speziell auf diese Zielgruppe ausgerichteten Versorgungsangeboten, wie z. B. die Kinderhospize oder die Teams für die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung, auch im Rahmen der Gesetzgebung eine besondere Aufmerksamkeit.

Aber, lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien benötigen nicht nur spezialisierte Versorgungsangebote. Sie brauchen auch ein stabiles Versorgungsnetzwerk, immer abgestimmt auf die jeweilige Lebenssituation und die Bedürfnisse der gesamten Familie. Dieses ist essentiell für eine optimale Palliativversorgung von der Diagnosestellung der lebensverkürzenden Erkrankung bis zum Lebensende des Kindes oder Jugendlichen und für die Familie während der Zeit der Trauer.

Ein Versorgungsnetzwerk kann nur stabil sein und funktionieren, wenn die Beteiligten sich gegenseitig kennen, über die Angebote der anderen Bescheid wissen und vertrauensvoll miteinander arbeiten.

Dieses Ziel wollen wir mit unserem Fortbildungsangebot erreichen. Grundlage der Kurse ist die Möglichkeit, auf unterschiedlichen Levels die eigene Kompetenz zu erweitern. Hierzu wird es für jedes Kompetenzniveau abgestimmte inhaltliche Unterrichtseinheiten geben.

Basis der Kurse ist die Arbeit mit Fällen, welche ab Level 2 von den Teilnehmenden eingereicht werden sollen. Da die pädiatrische Palliativversorgung nur mit interdisziplinären multiprofessionellen Teams geleistet werden kann, soll vor allem die Zusammenarbeit der Berufsgruppen einen wesentlichen Schwerpunkt bilden.

Die unterschiedlichen Level können einzeln, aber auch aufbauend aufeinander besucht werden.

Kooperationsprojekt von Bundesakademie für Kirche und Diakonie und Björn Schulz Stiftung

Gefördert durch die Robert-Bosch-Stiftung

Ergebnisse

Das Ziel dieser, durch die Robert-Bosch-Stiftung geförderten, Fortbildungsreihe ist die Kompetenzsteigerung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Versorgungsnetzwerken, um die höchstmögliche Lebensqualität für das unheilbar kranke, sterbende Kind zu erreichen und die Familie dabei umfassend zu unterstützen.

Schwerpunkte

Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger, Kinderärztinnen und -ärzte und Fachkräfte in psychosozialen Berufen mit geringen Vorerfahrungen im multiprofessionellen Lernen

  • Vertiefende Grundlagen zur Palliativversorgung
  • Arbeiten im multiprofessionellen Team (Vertiefung)
  • Durchführung multiprofessioneller Fallbesprechungen
Informationen

24.05.- 25.05.2019
07.06.- 08.06.2019

Tagungszentrum der bakd und fakd, 13156 Berlin-Pankow

22 Teilnehmende
In der Versorgung von lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen und in ihren Familien tätige professionellen Versorger, wie z. B. Kinderärzt*innen in der Praxis oder Klinik, ambulant und stationär tätige Pflegefachkräfte, Therapeut*innen, Mitarbeiter*innen pädagogischer und psychosozialer Berufsgruppen ohne Vorerfahrung im multiprofessionellen Lernen

360,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Veranst.-Nr.: 832705

Methoden

Fallvorstellungen, Vorträge, Gruppenarbeiten

Mitwirkende

Sabine Sebayang B.Sc., Pflegefachkraft Palliative Care
Dr.Kerstin Lieber, Kinderärztin, Palliativmedizinerin
Dr.Gabriele Beckert, Dipl.-Pflegepädagogin

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Kontakt

Inhaltliche Anfragen

Dr. Gabriele Beckert
0172-739 28 85
gabriele.beckert@ba-kd.de

Anmeldung

Barbara Hilse
030 488 37-388
barbara.hilse@ba-kd.de