Bundesakademie Führungsakademie
Bildung, Training und Beratung
für Menschen in sozialen, pflegerischen und bildungsorientierten
Arbeitsfeldern.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Fort- und Weiterbildung in der Diakonie (BAGfwd)

Im März 2015 erarbeitete die Arbeitsgemeinschaft einen neuen "Orientierungsrahmen für Qualitätsstandards" in der Fort- und Weiterbildung der Diakonie. Ein Jahr später, am 2./3. März 2016 wurden darüber hinaus "Grundsatzaussagen zur Bedeutung diakonischer Fort- und Weiterbildung" verabschiedet.

Ein PDF der Grundsatzaussagen und des Orientierungsrahmens können Sie hier herunterladen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Fort- und Weiterbildung in der Diakonie wurde 1995 als „Runder Tisch für Fort-  und Weiterbildung in der Diakonie“ unter der Führung von Wolfgang Hoffmann gegründet.

Insgesamt 30 Vertreterinnen und Vertreter diakonischer Fort- und Weiterbildung sind der Einladung der damaligen Diakonischen Akademie gefolgt.

Folgende Erwartungen wurden im Vorfeld des ersten Treffens geäußert:

  • Eingrenzung des Honorarwachstums durch bessere Absprachen
  • Thematische Schwerpunkte je nach vorhandenen besonderen Kompetenzen
  • Konkurrenzen durch bessere Absprachen vermeiden
  • Qualitätskontrollen und Qualitätssicherung von Fortbildungen
  • Einheitliche Weiterbildungsstandards entwickeln und deren Einhaltung verabreden -      
  • Festlegung der übergreifenden Themen, für die die Diakonische Akademie insbesondere zuständig sein sollte
  • Aussagen zum Stellenwert der Fortbildung


Am 02. Juni 1995 fand das erste Treffen der AG „Stellenwert des Runden Tisches“ statt, um Rahmenbedingungen zu erarbeiten.

Zur Zielgruppe des Runden Tisches wurden folgende Aussagen gemacht:
Die Fort- und Weiterbildung in der Diakonie wird derzeit von folgenden Anbietern bestimmt:

  • Landesverbände der gliedkirchlichen Diakonischen Werke
  • Fachverbände, die zum Diakonischen Werk der EKD gehören
  • Überregional tätige Weiterbildungsinstitute
  • Weiterbildungsinstitute in größeren Einrichtungen der Diakonie
  • Diakonische Akademie Berlin/Stuttgart
  • Evangelische Fachhochschulen

Die Arbeitsgruppe stellte fest:

  • Die genannten Anbieter haben in der Vergangenheit ihre Angebote nicht miteinander abgestimmt.
  • Es fehlt eine ordnende und standardsichernde Instanz auf Bundesebene.
  • Es gibt keinen Ort, in dem sozial- und bildungspolitische Entwicklungen in Deutschland mit ihren Folgen für die Fort- und Weiterbildung thematisiert werden
  • Angebote für die Qualifizierung des „Topmanagements“ der Diakonie fehlen

Die Arbeitsgruppe schloss daraus:

„Vor diesem Hintergrund ergeben sich neue Anforderungen an die Diakonische Akademie. Die Diakonische Akademie muss künftig auch Servicefunktionen für die stark ausdifferenzierten Fort- und Weiterbildungszene der Diakonie wahrnehmen.“

Die Arbeitsgruppe empfahl daher die Gründung einer „Bundeskonferenz Fort- und Weiterbildung in der Diakonie“ mit folgendem Mandat:

  • Bestandsaufnahme laufender und geplanter Aktivitäten aller teilnehmenden Anbieter    
  • Informationsaustausch und Abstimmung von Arbeitsstrukturen
  • Meinungsbildung und Empfehlung in fach- und bildungspolitischen Fragen
  • Leitlinien/Standards/Qualitätssicherung der Fort- und Weiterbildungsarbeit in der Diakonie
  • Interessensvertretung gegenüber Diakonie, Kirche und Gesellschaft

Die Bundeskonferenz sollte Arbeitsgruppen zu fachlichen und anderen Themen bilden und dabei WeiterbildnerInnen aus den Verbänden und Institutionen einbeziehen. Auf diese Weise sollte sowohl dem Wunsch nach fachlichem wie auch dem nach regionalem und überregionalen Austausch und Kooperation Rechnung getragen werden.