Unsere Geschichte

1971 

Auf Initiative ihres ersten langjährigen Direktors Albrecht Müller-Schöll wird in Stuttgart die „Diakonische Akademie“ als zentrale Fortbildungsstätte für die damals 130.000 Mitarbeitenden in der Diakonie gegründet. Organisatorisch ist sie zunächst eine Hauptabteilung des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (DW der EKD). 

Schwerpunkte der Akademiearbeit bilden Fort- und Weiterbildungen in den Praxisfeldern Heimerziehung, Jugendhilfe, Sozialmanagement, Heilpädagogik und Supervision, Leitungsqualifizierungen und Organisationsberatung.

1990 

Nach der deutschen Wiedervereinigung eröffnet sich die Möglichkeit einer gemeinsamen deutschlandweiten diakonischen Fort- und Weiterbildungseinrichtung. Aus der Zusammenführung der „Diakonische Akademie“ mit dem „Diakonischen Qualifizierungszentrum Lobetal“ (DQZ), die bereits während der deutschen Teilung zusammengearbeitet hatten, entsteht die „Diakonische Akademie des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland“.  

Als neue Themen kommen Soziales Qualitätsmanagement und Themen des DQZ hinzu: Qualifizierungskurse für (leitende) Mitarbeiter*innen in geriatrischen und psychiatrischen Heimen, in Krankenhäusern, Sozialeinrichtungen, in der Gemeindediakonie und in pädagogischen Einrichtungen / Ausbildungskurse: geriatrischer und fürsorgerischer Fernunterricht / Qualifizierungen in Seelsorge und Eheberatung.

1996

Auf dem Gelände der „Stiftung Schönholzer Heide“ in Berlin-Pankow erhält die Akademie ihren neuen Standort und unterhält dort mit dem „Akademie-Hotel“ ein eigenes Tagungszentrum.

1998

Die Akademie wird als Abteilung des Diakonischen Werkes der EKD ausgegliedert und in eine gGmbH überführt. Sie erhält den Namen „Diakonische Akademie Deutschland“ (DAD).   

2006 

Die DAD richtet die „Bundesfachakademie Bufa gGmbH“ (Bufa) als Entwicklungsabteilung für die Bundesfachverbände in der Diakonie ein. 

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) wird zweitgrößter Gesellschafter und verlagert Teile ihrer bundeszentralen Fort- und Weiterbildungsaktivitäten in die so erweiterte „Bundesakademie für Kirche und Diakonie“ (BAKD).

Die „Gesellschaft für Fortbildung und Organisationsentwicklung sozialer Dienste“ (GFO) mit ihren regionalen Standorten in Berlin, Münster und Schwäbisch Hall fusioniert mit der Bufa. Deren Programm mit den Themenschwerpunkten Behindertenhilfe, Sozialpsychiatrie und Suchthilfe wird als eigenständige Marke geführt und ab 2010 in das Programm der BAKD eingegliedert. 

Im selben Jahr wird die "Führungsakademie für Kirche und Diakonie gemeinnützige AG" (FAKD) gegründet und neben der BAKD als eigenständige Einrichtung geführt.

2007 

Das „Burckhardthaus“ Gelnhausen wird mit seinem Programm als eigenständige Marke in die BAKD integriert. 

Dadurch erweitern sich das Themenspektrum und die Expertise der BAKD um systemische Beratung, Gemeinwesensarbeit und -diakonie, Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen, Streetwork, Personalentwicklung und kulturelle Bildung.

2014

Nach acht Jahren organisatorischer Selbstständigkeit beschließen die Gesellschafter-versammlung der BAKD und der Hauptausschuss der FAKD die Zusammenführung beider Akademien unter dem gemeinsamen Dach „Akademien für Kirche und Diakonie gGmbH“ (akd).

Neben den beiden Hauptgesellschaftern Evangelische Kirche in Deutschland und Diakonie Deutschland wird die akd von 30 weiteren diakonischen Gesellschaftern getragen.

„Bundesakademie für Kirche und Diakonie“ (bakd) und „Führungsakademie für Kirche und Diakonie“ (fakd) entwickeln sich als eigenständige Marken unter einem gemeinsamen Dach weiter.