Arbeit mit Geflüchteten in Ländern an den EU-Außengrenzen am Beispiel Griechenlands

Studienreise

Seit der Schließung von Fluchtrouten sind die humanitären Auswir­kungen der Fluchtbewegungen in Deutschland kaum mehr sichtbar. Durch die Abriegelung der Balkanroute und dem Abkommen mit der Türkei ist Griechenland für viele Schutzsuchende zur Endstation geworden. In Griechenland steigt die Zahl der Geflüchteten täglich.

Die „Hotspots” sind überfüllt, innenpolitische Lösungen sind nicht Sicht. Während die Arbeit mit Geflüchteten in Deutschland seit Sommer 2015 von vielen Förderprogrammen flankiert wird, wer­den die Hilfsmaßnahmen in Griechenland seit Jahren komplett von der Zivilgesellschaft getragen, obwohl diese seit der erzwungenen Sparpolitik durch die EU selbst mit erheblichen Einschränkungen zu kämpfen hat.

Auf unserer Begegnungsreise treffen wir auf Aktive in der Flüchtlingsarbeit aus nationalen, internationalen und kirchlichen Initiativen und Organisationen in den Orten Athen und Mytilini auf Lesbos, nahe dem Lager Moria.

Im Mittelpunkt stehen Fragen zur aktuellen Situation, einer am Gemeinwesen orientierten Netzwerkarbeit, den Möglichkeiten und Grenzen kontinuierlicher zivilgesellschaftlich organisierter Notver­sorgung, EU-Asylpolitik und Spielräume, Reaktionen der Bevölkerung.

Bitte buchen Sie Ihre Flüge selbst:

Anreisetag: Samstag, 17.04.2021, Athen, Uhrzeit individuell

Flug Athen-Mytilene, Mittwoch, 21.04.2021, abends

Abreisetag: Sonntag, 25.04.2021, Mytilene, Uhrzeit individuell

17.04.-25.04.2021

Abteilungs- und Referatsleitungen, Fachberater*innen im Arbeitsfeld Flucht und Migration

Athen und Mytilini/Lesbos

795,00 , inkl. Übernachtung/Teilverpflegung ohne Flug/Reisekosten

Schwerpunkte

Vier Tage Athen mit den Schwerpunkten:

  • Folgen der Politik des Notstands und die Auslagerung von Verantwortung an die Zivilgesellschaft
  • großstädtisch geprägte Organisation und Selbstorganisation und ihre Netzwerke
  • Zusammenarbeit mit internationalen NGOs

Vier Tage Mytilini/Lesbos und Moria mit den Schwerpunkten:

  • Lager-Politik und ihre sozialen, psychologischen, ökonomischen, ökologischen und politischen Folgen
  • Notstand und insular geprägte Organisation und Selbstorganisation und ihre Zusammenarbeit mit internationalen NGOs
+
+

Leitung

Dr. Gökhan Tüncer
Aninka Ebert, BAKD

Ihr Kontakt zu uns

030 488 37-488

info@ba-kd.de

Inhaltliche Anfragen

Aninka Ebert
0174-347 34 85
aninka.ebert@ba-kd.de