Beteiligungsorientierte und diskriminierungssensible Arbeit im Quartier

Fortbildung

Städtische Wohnquartiere sind aktuell einem starken Wandel unterworfen. In ihnen spiegeln sich gesamtgesellschaftliche Problemlagen, die sich mit lokalen Nutzungs- und Nachhaltigkeitskonflikten im öffentlichen Raum vermischen. Quartiermanager*innen und Gemeinwesenarbeiter*innen stehen vor immer neuen Herausforderungen.

In dieser Fortbildung lernen Sie anhand von Beispielen aus der Praxis diskriminierungskritische Formen der Beteiligung, innovative und motivierende Aktionen kennen. Sie erfahren welche Voraussetzungen nötig sind, um eine diverses und interdisziplinäres Kooperationsnetzwerk aufzubauen und lernen Strategien der mobilen Stadtteilarbeit kennen. Im diskursiven Austausch und am Beispiel des Graefe-Kiezes in Berlin vertiefen Sie Ihre Kenntnisse zu Gemeinwesen-, Quartier- und Sozialraumarbeit.

Die Fortbildung ist Teil einer neuen Fortbildungsreihe zu integrativer Gemeinwesen-, Quartier- und Sozialraumarbeit. Mit der Belegung von mindestens drei Veranstaltungen und einem abschließenden Fachgespräch erhalten Sie ein Zertifikat der Bundesakademie für Kirche und Diakonie. Sie können die Veranstaltungen frei kombinieren und Ihren eigenen Schwerpunkt wählen. Weitere Informationen

11.-13. Oktober 2022 | 13.00-17.00 Uhr

Fachkräfte in Fachdiensten, die sozialraum- und / oder gemeinwesenorientiert arbeiten wollen; Fachkräfte in Mehrgenerationenhäusern, Quartiersmanagement, Jugendmigrationsdiensten, Bahnhofsmission, Arbeit mit Geflüchteten und Neuzugewanderten

Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V., 10961 Berlin

365,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Veranst.-Nr.: 452806_neu

Schwerpunkte

  • Gemeinwesenarbeit, Sozialraumarbeit, Quartierarbeit
  • Diversität in Netzwerken, niedrigschwellige Beteiligungsformen, selbstorganisierte Bewohnerversammlungen
  • Mobile Stadtteilarbeit
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Ergebnisse

Sie

  • kennen Methoden der Aktivierung von Bewohner*innen-Gruppen
  • kennen die Bedeutung machtkritischer und diskriminierungssensibler Netzwerkarbeit
  • haben den Ansatz der kathalytischen Gemeinwesenarbeit in der Praxis kennengelernt
  • kennen kooperative Ansätze quartiersübergreifender Zusammenarbeit
  • kennen Strategien der mobilen Stadtteilarbeit
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Methoden

Impulsreferate, Gruppenarbeit, aktivierende Methoden, Stadtteilbegehung

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Leitung

Aninka Ebert, bakd

Mitwirkende

Bahar Sanli, Gemeinwesenarbeiterin, Lehrbeauftragte. Berlin.
Markus Runge, Gemeinwesenarbeiter, Geschäftsführer NBU. Berlin.

Ihr Kontakt zu uns

030 488 37-488

info@ba-kd.de

Inhaltliche Anfragen

Frank Dölker
0173 510 54 98
frank.doelker@ba-kd.de

Anmeldung

Annika Unverfehrt
030/ 488 37-476
annika.unverfehrt@ba-kd.de
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In Kooperation

Bundesarbeitsgemeinschaft Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit