Bundesrahmenhandbuch Schutzkonzepte vor sexualisierter Gewalt

In der jüngsten und ferneren Vergangenheit sind auch im Bereich von Diakonie und evangelischer Kirche Fälle von sexualisierter Gewalt sichtbar geworden. Ein Schutzkonzept soll dazu beitragen, dass v.a. Kindern und Jugendlichen, die den Professionellen anvertraut werden, der bestmögliche Schutz gewährt wird.

2018 wurde vom Diakonischen Institut für Qualita¨tsentwicklung (DQE) das Bundesrahmenhandbuch Schutzkonzepte vor sexualisierter Gewalt veröffentlicht. Bei diesem Handbuch handelt es sich um einen Leitfaden, der die einzelnen Bestandteile eines umfangreichen Schutzkonzeptes beschreibt und Einrichtungen, denen Kinder und Jugendliche anvertraut sind, unterstützt. Dieses Handbuch liegt seit diesem Jahr in einer überarbeiteten Fassung vor.

Die Einführung und Weiterentwicklung von Schutzkonzepten und die damit verbundene Reflexion der eigenen Haltung gehören zum professionellen Selbstverständnis bei den Fachkräften und Leitungskräften.

Die Verantwortlichen sollen sicherstellen, dass die Einrichtungen und Dienste sich als Kompetenz- wie als Schutzort verstehen.

Die Entwicklung und Implementierung eines Schutzkonzeptes vor sexualisierter Gewalt ist ein fortlaufender und nie abgeschlossener Prozess. Mit dem Bundesrahmenhandbuch erhalten Einrichtungen Unterstützung zur Weiterführung ihrer bisherigen Prozesse sowie zur Ergänzung und Überprüfung der Praktikabilität und deren Wirksamkeit

 

16.–19. August 2022 | 11:00 Uhr - 16:00 Uhr in Berlin-Pankow
25.-28. Oktober 2022 | 11:00 Uhr - 16:00 Uhr in Berlin-Mitte

Fach- und Leitungskräfte, die mit dem Bundesrahmenhandbuch Schutzkonzepte vor sexualisierter Gewalt arbeiten (wollen)

Tagungshaus Akademie Hotel, Berlin
Diakonie Deutschland

1.200,00 plus Übernachtung und Verpflegung

Veranst.-Nr.: 843709

Schwerpunkte

  • Einführung in das Bundesrahmenhandbuch Schutzkonzepte vor sexualisierter Gewalt
  • Auseinandersetzung mit Ta¨terinnen/Täterinnenstrategien
  • Verhaltenskodex und Selbstverpflichtungserkla¨rung
  • Notfallplan – Umgang mit Vermutungen
  • Personalgewinnung / Personalauswahl und Personaleinarbeitung und .entwicklung
  • Sexualpa¨dagogisches Konzept
  • Interne Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Nachgehende Begleitung und Aufarbeitung von Vorkommnissen
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Ergebnisse

  • Die Teilnehmenden sind für die Thematik „Schutz vor sexualisierter Gewalt“ sensibilisiert.
  • Die Teilnehmenden sind mit den Bestandteilen von Schutzkonzepten vertraut.
  • Die professionelle Haltung zu Prävention vor sexualisierter Gewalt ist reflektiert und gefestigt.
  • Die Strategien von Täterinnen und Tätern sind bekannt.
  • Die besondere Verantwortung bei der Personalgewinnung, -auswahl und -entwicklung ist bekannt und findet Anwendung in der Praxis.
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Leitung

Katharina Loerbroks, Dipl. Sozialpa¨dagogin, Systemische Familientherapeutin, Systemische Supervisorin und Organisationsberaterin (DGSv), Mitverantwortliche für das BRH Schutzkonzepte vor sexualisierter Gewalt für das EWDE e.V.
Birgit Böhm, UnternehmerBeratung, Diploma of Advanced Studies Positive Psychologie, Mitverantwortliche für das BRH Schutzkonzepte vor sexualisierter Gewalt für das EWDE e.V.,

Mitwirkende

Miriam Günderoth, Dipl.-Sozialpädagogin, Sexualpädagogin (gap), Traumafachberaterin
Hubert Hellmann, Gesamtleitung Paul Gerhardt Werk
Claudia Paul, Dipl. - Sozialpädagogin, systemsieche Familientherapeutin, Traumafachberaterin
Anita Skobl, Gesamtleitung Don Bosco Jugendwerk Bamberg
Rüdiger Scholz, ehemalige Leitung Jugendhilfe Bethel im Norden

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Inhaltliche Anfragen

Dr. Lars Charbonnier

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