Die Schnittstelle Eingliederungshilfe - Pflege gestalten

Interdisziplinäre Fortbildung

Eingliederungshilfe (EGH) und Pflege stehen vor einem Wandel: In der EGH führen die Einführung eines neuen Behinderungsbegriffs durch das Bundesteilhabegesetz und die Anforderungen an eine ICF basierte Teilhabeplanung zu weitreichenden Änderungen. Gleichzeitig wurde durch die Pflegestärkungsgesetze ein neuer, deutlich teilhabeorientierter Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt.

Vor diesem Hintergrund wird die Abgrenzung der unterschiedlichen Aufgaben von EGH und Pflege zunehmend schwierig. Der EGH stellen sich somit Fragen der Leistungsabgrenzung und künftigen Gestaltung ihrer Angebote:

- Was bedeutet Teilhabe(-orientierung) in der EGH in Abgrenzung zur Pflege?

- Wie wird die Teilhabeorientierung für Außenstehende sichtbar?

- Wie kann im Rahmen der rechtlichen Neuerungen das Wunsch- und Wahlrecht der Leistungsberechtigten gewahrt, ggf. sogar gestärkt werden?

- Welche Formen der Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Eingliederungshilfe sind nötig und möglich?

09.-10.03.2021

Fach- und Führungskräfte in Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie

Stephansstift Zentrum für Erwachsenenbildung, 30625 Hannover

265,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Schwerpunkte

  • rechtliche Neuerungen des BTHG und der Pflegestärkungsgesetze und aktuelle Rechtsprechung
  • das neue Begutachtungsassessment
  • Aspekte der Abgrenzung von Leistungen zwischen Eingliederungshilfe und Pflege
  • Umsetzung des Wunsch- und Wahlrechts
  • Partizipation am Gesamtplan- und Teilhabeplanverfahren
  • Vor- und Nachteile der Leistungserbringung „aus einer Hand“
  • Transfermöglichkeiten in die eigene Organisation und das eigene Angebot
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Ergebnisse

Sie

  • haben sich mit den rechtlichen Neuerungen an der Schnittstelle Eingliederungshilfe-Pflege auseinandergesetzt,
  • ziehen Schlussfolgerungen für die eigene Praxis und Angebotsentwicklung.
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Leitung

Axel Foerster, Rechtsanwalt für Pflege- und Pflegehaftungsrecht, Arztrecht und Recht der Behinderten, Berlin

Ihr Kontakt zu uns

030 488 37-488

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Inhaltliche Anfragen

Frank Rosenbach
0172-301 28 19
frank.rosenbach@ba-kd.de