Die Schnittstelle Eingliederungshilfe - Pflege gestalten

Die Eingliederungshilfe (EGH) wie auch die Pflege stehen vor einem Wandel. In der EGH führt das Bundesteilhabegesetz mit der Einführung eines neuen Behinderungsbegriffs und den Anforderungen an eine Teilhabeplanung basierend auf der ICF zu weitreichenden Änderungen.

Gleichzeitig wurde durch die Pflegestärkungsgesetze ein neuer, deutlich teilhabeorientierter Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt. Gleichwohl haben Pflege und EGH auch weiterhin grundsätzlich unterschiedliche Aufgaben. Doch die Abgrenzung wird zunehmend schwierig.

Den Organisationen der EGH stellen sich damit Fragen zur Abgrenzung der Leistungen und zur künftigen Gestaltung ihrer Angebote: Was bedeutet Teilhabe(-orientierung) in der Eingliederungshilfe in Abgrenzung zur Pflege? Wie wird die Teilhabeorientierung für Außenstehende deutlich? Wie kann vor dem Hintergrund der rechtlichen Neuerungen das Wunsch- und Wahlrecht der Leistungsberechtigten gewahrt, ggf. sogar gestärkt werden? Sind neue Formen der Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Eingliederungshilfe nötig und möglich?

Ergebnisse

Sie

  • haben sich mit den rechtlichen Neuerungen an der Schnittstelle Eingliederungshilfe-Pflege auseinandergesetzt,
  • ziehen Schlussfolgerungen für die eigene Praxis und Angebotsentwicklung.

Schwerpunkte

  • Rechtliche Neuerungen im Zusammenhang mit dem BTHG und die Pflegestärkungsgesetzen
  • Das neue Begutachtungsassessment
  • Aspekte zur Abgrenzung von Leistungen der Eingliederungshilfe und der Pflege sowie aktuelle Rechtsprechung
  • Umsetzung des Wunsch- und Wahlrechts
  • Partizipation am Gesamtplan- und Teilhabeplanverfahren
  • Vor- und Nachteile der Leistungserbringung „aus einer Hand“
  • Transfermöglichkeiten in die eigene Organisation und das eigene Angebot
Informationen

05.-06.05.2020

Stephansstift Zentrum für Erwachsenenbildung, 30625 Hannover

18 Teilnehmende
Fach- und Führungskräfte in Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie

230,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Veranst.-Nr.: 656116

Methoden

  • Wissensvermittlung
  • Diskussionsrunden
  • Gruppenarbeiten
Mitwirkende

Axel Foerster, Rechtsanwalt für Pflege- und Pflegehaftungsrecht, Arztrecht und Recht der Behinderten, Berlin

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Kontakt

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Frank Rosenbach
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