Psychose und Sucht - double trouble

In den letzten Jahren wurden in den Einrichtungen und Diensten der Psychiatrie und in Suchteinrichtungen verstärkt Personen mit einer Psychose-Sucht-Komorbidität aufgenommen. Nach einer Phase der Verunsicherung liegen mittlerweile erprobte Konzepte vor.

Das ursprüngliche Bild des „Systemsprengers” differenziert sich und weicht realistischen Vorstellungen. In geeigneten Betreuungs­formen zeigen sich inzwischen beachtliche Behandlungserfolge.

In der Fortbildung werden Ihnen ausgehend von den klassischen Diagnosemanualen ICD-10 und DSM-IV die verschiedenen Aspekte von Sucht, schweren Persönlichkeitsstörungen und Psychosen vorge­stellt. Das besondere Augenmerk liegt dabei auf der Wechselwirkung der einzelnen Diagnosen, aus denen sich spezifische Behandlungserfordernisse ableiten.

Literatur: Psychose und Sucht. Behandlung und Rehabilitation. Psychiatrie-Verlag 2010

29.-30.10.2020

Fach- und Leitungskräfte in Einrichtungen der Sozialpsychiatrie, Wohnungslosenhilfe, Suchthilfe

Akademie Hotel, 13156 Berlin

260,00 plus Übernachtung/Verpflegung

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Ergebnisse

Sie

  • kennen die besondere Bedeutung des Zusammenhangs der Krankheitsbereiche Psychose und Sucht (schwere Persönlichkeitsstörungen/Sucht), sozialpsychiatrische Aspekte der Schizophrenien sowie Möglichkeiten der integrierten Behandlung,
  • kennen die wichtigsten Pfeiler eines gut abgestimmten und in der Praxis erprobten Betreuungssettings,
  • erschließen sich die dazu gehörenden theoretischen Hintergründe,
  • lernen ein gelungenes praktisches Beispiel für ein integriertes Konzept für die Arbeit mit Menschen, die an einer Doppelproblematik Psychose und Sucht leiden, kennen
  • stärken ihre Sprachfähigkeit gegenüber Klient*innen, deren Angehörigen und allen berufsspezifisch Arbeitenden.
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Leitung

Harald Sadowski, Sozialarbeiter, Sozialtherapeut, Essen
Frieder Niestrat, Dipl.-Psychologe, Essen

Ihr Kontakt zu uns

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Inhaltliche Anfragen

Frank Rosenbach
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