Recht auf Risiko?!

Selbstschädigendes Verhalten von Klient*innen im selbstbestimmten Wohnen

"Das Spannungsverhältnis von Selbstbestimmung und Fürsorge ist fundamental für jede freiheitliche Pädagogik". (Dieter Katzenbach)

Diese beschriebene Ambivalenz im konkreten pädagogischen Handeln aushalten zu können, stellt Mitarbeiter*innen im selbstbestimmten Wohnen oft vor große Herausforderungen. Selbstschädigende Verhaltensweisen von Klient*innen, wie z. B. Drogenkonsum oder das Messi-Syndrom, konfrontieren die Betreuungs- und Assistenzsysteme mit der Frage nach den Grenzen der Selbstbestimmung. Wo beginnt die Notwendigkeit zur Intervention, wo wird reflexhaft unter dem Paradigma der Fürsorge in Strukturen scheinbar überwundener Fremdbestimmung zurückgegangen?

In der Fortbildung können Sie diese und weitere Fragen in einem gemeinsamen Diskussionsprozess anhand konkreter Fallbeispiele ausloten.

Dieses Thema wird zweimal mit identischem Inhalt angeboten.

Ergebnisse

Sie

  • erweitern Ihr Verständnis für die Ambivalenz von Fürsorge und Selbstbestimmung
  • kennen grundlegende rechtliche Aspekte,
  • vertiefen Ihr Verständnis für Verhaltensweisen der Klient*innen vor dem Hintergrund spezifischer psychischer Erkrankungen,
  • kennen Möglichkeiten, in Krisen in Beziehung zu den Klient*innen bleiben zu können
  • stärken ihre Fähigkeit, negative Emotionen auszuhalten,
  • gewinnen Sicherheit für das angemessene Handeln in zukünftigen Krisen.
Informationen

25.05.-26.05.2020

Tagungshaus Akademie Hotel, 13156 Berlin

18 Teilnehmende
Fach- und Leitungskräfte in ambulanten Diensten der psychosozialen und psychiatrischen Versorgung

205,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Veranst.-Nr.: 656113

Methoden

  • Wissensvermittlung
  • Diskussionsrunden
  • Biografiebezogene Fallbesprechunge
  • Kollegiale Beratung/Intervision
Leitung

Rainer Scheuer, Dipl. Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Saarbrücken

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Kontakt

Inhaltliche Anfragen

Frank Rosenbach
0177-321 26 92
frank.rosenbach@ba-kd.de

Anmeldung

Michael Rautenberg
030 488 37-495
michael.rautenberg@ba-kd.de