Recht auf Risiko?!

Fortbildung zu selbstschädigendem Verhalten von Klient*innen im selbstbestimmten Wohnen

"Das Spannungsverhältnis von Selbstbestimmung und Fürsorge ist fundamental für jede freiheitliche Pädagogik". (Dieter Katzenbach)

Diese Ambivalenz im konkreten pädagogischen Handeln auszuhalten, stellt Mitarbeiter*innen im selbstbestimmten Wohnen vor große Herausforderungen. Selbstschädigende Verhaltensweisen von Klient*innen, wie z. B. Drogenkonsum oder das Messi-Syndrom, konfrontieren die Betreuungs- und Assistenzsysteme mit der Frage nach den Grenzen der Selbstbestimmung. Wo beginnt die Notwendigkeit zur Intervention, wo wird reflexhaft unter dem Paradigma der Fürsorge in Strukturen scheinbar überwundener Fremdbestimmung zurückgegangen?

In der Fortbildung können Sie diese und weitere Fragen in einem gemeinsamen Diskussionsprozess anhand konkreter Fallbeispiele ausloten.

 

30.-31.08.2021

Fach- und Leitungskräfte in ambulanten Diensten der psychosozialen und psychiatrischen Versorgung

Akademie Hotel, 13156 Berlin

245,00 plus Übernachtung/Verpflegung

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Ergebnisse

Sie

  • erweitern Ihr Verständnis für die Ambivalenz von Fürsorge und Selbstbestimmung
  • kennen grundlegende rechtliche Aspekte,
  • vertiefen Ihr Verständnis für Verhaltensweisen der Klient*innen vor dem Hintergrund spezifischer psychischer Erkrankungen,
  • kennen Möglichkeiten, in Krisen in Beziehung zu den Klient*innen bleiben zu können
  • stärken ihre Fähigkeit, negative Emotionen auszuhalten,
  • gewinnen Sicherheit für das angemessene Handeln in zukünftigen Krisen.
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Leitung

Rainer Scheuer, Dipl. Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut

Ihr Kontakt zu uns

030 488 37-488

info@ba-kd.de

Inhaltliche Anfragen

Frank Rosenbach
0172-301 28 19
frank.rosenbach@ba-kd.de