Sozialräumliches Arbeiten in migrantisch geprägten Quartieren mit älteren Bewohner*innen

Fortbildung

Gemeinwesenarbeit will bürgerschaftliches Engagement älterer Bewohner*innen fördern. Sie ist dabei mit vermeintlichen oder tatsächlichen milieuspezifischen kulturellen Eigenheiten, Missverständnissen, Sprachbarrierenn und gegenseitigen Voreingenommenheiten konfrontiert. Häufig werden von Einsamkeit bedrohte und Hilfe bedürftige ältere Menschen nicht erreicht. In Beteiligungsprozessen sind dann oft diejenigen, die mit diesen Formaten auf Grund iherer beruflichen oder Milieu bedingten Prägung Erfahrung haben.

Es werden Beteiligungsformen vorgestellt, die bisher nicht erreichbare ältere Menschen in partizipative Prozesse einbeziehen können.

Die Fortbildung ist Teil einer neuen Fortbildungsreihe zu integrativer Gemeinwesen-, Quartier- und Sozialraumarbeit. Mit der Belegung von mindestens drei Veranstaltungen und einem abschließenden Fachgespräch erhalten Sie ein Zertifikat der Bundesakademie für Kirche und Diakonie. Sie können die Veranstaltungen frei kombinieren und Ihren eigenen Schwerpunkt wählen. Weitere Informationen.

 

22. - 24. Feburar 2023 | 13:00 – 13:00 Uhr

Fach- und Führungskräfte aller Fachdienste im Gemeinwesen, die mit Menschen mit älteren Menschen mit Migrationsgeschichte arbeiten.

hoffmanns höfe, 60528 Frankfurt a.M.

410,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Veranst.-Nr.: 453214_neu

Schwerpunkte

  • Anwendung von aktivierenden Sozialraummethoden
  • Einbeziehung bisher nicht erreichter älterer Bewohner*innengruppen
  • Strukturelle Anforderungen an quartiernahe Einrichtungen
  • Umgang mit Mehrsprachigkeit, Konflikten und Religionen
  • Entwicklung von bürgerschaftlichem Engagement und partizipativer Nachbarschaftshilfe in migrantischen Milieus mit Migrant*innenselbstorganisationen
  • Annäherung an interkulturelle Kommunikation
  • Nicht-bevormundende Moderation gruppenbezogener Beteiligungsprozesse
  • Finden und Einbinden informeller nachbarschaftlicher Netzwerke
  • Gleichberechtigte Netzwerkarbeit und Kooperation mit Migrant*innenselbstorganisationen
  • Entwickung eigener Ideen für die berufliche Praxis
+

Ergebnisse

Sie

  • erhalten neue Impulse bisher nicht erreichbare ältere Bewohner*innen zu aktivieren,
  • können sozialraum orientierte Beteiligungsprozesse initiieren,
  • verfügen über Sicherheit in schwierigen und mehrsprachigen Gesprächssituationen,
  • entwickleln eigene Ideen für ihre berufliche Praxis vor Ort.
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Methoden

  • Kurze Impulsvorträge
  • Gruppendiskussionen
  • Simulationen
  • Aktivierende Methoden zur Konzeptentwicklung
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Leitung

Frank Dölker, bakd

Mitwirkende

Dr. Stefan Fröba; Vorstand Diakonie Hasenbergl, München

Inhaltliche Anfragen

Frank Dölker
0173 510 54 98
frank.doelker@ba-kd.de

Anmeldung

Michael Rautenberg
030/ 488 37-495
michael.rautenberg@ba-kd.de