Grundlagen der Sprachmittlung in der Sozialen Arbeit und im Gesundheitswesen

Verständigungshindernisse professionell

Gelingende Kommunikation ist in Einrichtungen und Diensten der Sozialen Arbeit und im Gesundheitswesen von entscheidender Bedeutung. Wenn Mitarbeiter*innen und Klient*innen keine gemeinsame Sprache sprechen, unterstützen häufig fremdsprachenkundige Kolleg*innen die Kommunikation, oder es werden professionelle Sprachmittler*innen hinzugezogen. Es entsteht ein Dreiersetting aus Klient*in, Mitarbeiter*in und Sprachmittler*in mit spezifischen Charakteristika und Dynamiken für alle Beteiligten. Diese machen besondere Techniken der Gesprächsführung mit Sprachmittlung notwendig.

In der Fortbildung erlernen Sie worauf Sie achten müssen, um das Setting angemessen zu gestalten. Hierzu gehört u.a. eine professionelle Rollenklärung, die Anforderungen, Grenzen und Möglichkeiten verschiedener Modelle der Sprachmittlung und die Fähigkeit (kulturelle) Zuschreibungen zu erkennen und zu vermeiden.

Hinweis: Nach EUTB-Verordnung ist eine Förderung von Fortbildung zu Sprachmittlung für Teilhabe-Berater*innen möglich

www.paritaet-bayern.de/themen/detailansicht/news/finanzierung-der-teilhabeberatung-eutb-neue-rechtsverordnung-veroeffentlicht/

 

30. März 2023 | 12.30-19.00 Uhr
31. März 2023 | 09.00-16.00 Uhr

Fachkräfte aus Beratungsstellen, Einrichtungen und Diensten Sozialer Arbeit und im Gesundheitswesen, Wohnungslosenhilfe, Streetwork, Sozialpsychiatrie, Behindertenhilfe, Pflege.

Tagungshaus Akademie Hotel, 13156 Berlin

270,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Veranst.-Nr.: 771016

+

Ergebnisse

Die Teilnehmenden

  • kennen Strategien der Gesprächsführung, der Intervention und des Selbstschutzes im professionellen Beziehungsaufbau über Sprachmittlung ,
  • sind mit dem Rollenverständnis von Sprachmittlung und Assistenzfunktion vertraut,
  • sind dafür sensibilisiert, kulturelle Zuschreibungen zu erkennen und zu vermeiden ,
  • kennen die Qualitätsstandards der Sprachmittlung und können die zur Verfügung stehenden Angebote einschätzen, anfragen und einsetzen,
  • sind in der Lage, die Zusammenarbeit mit Sprachmittler*innen in Ihrem Setting professionell zu gestalten,
  • haben das Verständnis Ihrer eigenen ethischen und weltanschaulichen Positionen und deren Bedeutung für ein menschenrechtsbasiertes berufliches Handeln vertieft.
+

Methoden

  • Vortrag
  • Diskussion
  • Gruppenarbeit
  • praktische Übungen
  • Fallbeispiele
+

Leitung

Filip Kazmierczak, MSc, BDÜ, Islamwissenschaftler (BA), Übersetzer und Dolmetscher.

Inhaltliche Anfragen

Aninka Ebert
0174-347 34 85
aninka.ebert@ba-kd.de

Anmeldung

Annika Unverfehrt
030/ 488 37-476
annika.unverfehrt@ba-kd.de
www.ba-kd.de