Kooperationen von Migrantenorganisationen und etablierten sozialen Organisationen

Fachtagung

Die Ausgestaltung der Einwanderungsgesellschaft kann nicht mehr aus einer Stellvertretungsperspektive der Dominanzgesellschaft verhandelt werden. Förderprogramme setzen daher zunehmend Kooperationen zwischen Migrant*innenselbstorganisationen und etablierten Organisationen voraus.

Damit wird die Expertise der Migrant*innenselbstorganisationen anerkannt und nachgefragt. In der Praxis jedoch sind gleichwertige Partnerschaften selten.

In ihnen manifestieren sich Ungleichheiten, die auf struktureller, institutioneller und individueller Ebene angelegt sind.

Kooperationen können ein Ansatz sein finanzielle, personelle, zeitliche und Wissensressourcen zu teilen und Veränderungsprozesse nachhaltig in Gang zu setzen.

Kooperationen sind dann erfolgreich, wenn sie auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit ausgerichtet sind. Eine ungleiche Ausgangssituation kann balanciert werden, wenn Erwartungen gut geklärt sind und Vorbehalte, Verletzungen und Sensibilitäten verstanden werden. Kooperationsbeziehungen sollten darauf gut vorbereitet sein.

Hierfür haben die Bundesakademie für Kirche und Diakonie, glokal e.V. und Refugee Strike Bochum gemeinsam eine Weiterbildung entwickelt und durchgeführt.

Auf der Fachtagung werden Ergebnisse aus der gleichnamigen Weiterbildung vorgestellt und aktuell diskutiert.

Die Veranstatlung wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung.

14.05.2021, 13:00 - 17:00 Uhr

Online-Veranstaltung

17,00

+
+

Leitung

Aninka Ebert, BAKD
Llanquiray Painemal Morales, Bildungsreferentin, glokal e. V.
Adam Baher, Trainer in politischen Erwachsenenbildung, glokal e.V. und solar e.V.

Ihr Kontakt zu uns

030 488 37-488

info@ba-kd.de

In Kooperation

glokal e.V.

Refugee Strike Bochum

Gefördert von

Bundeszentrale für politische Bildung