„So kann man doch nicht leben!?“ Vermüllt und verwahrlost – Was tun?"

Die Zahl der verwahrlosten Personen und Wohnungen nimmt kontinuierlich zu. In vielen Bereichen der Sozialen Arbeit gibt es immer häufiger Situationen, in denen Fachkräfte auf vernachlässigte Menschen und ein verwahrlostes Wohnumfeld treffen. Die ersten Impulse sind oft, die Wohnung auf der Stelle zu verlassen oder aber mit aktivem Handeln einen menschenwürdigen Zustand herzustellen. In den meisten Fällen geht jedoch weder das eine noch das andere.

Wie kann man unter solchen Bedingungen arbeiten? Wer macht den Klient*innen/Nutzer*innen klar, dass dieser Zustand nicht länger geduldet werden kann und wann ist dieser Zeitpunkt gekommen? Wann werden Fachkräfte selbst zur Verantwortung gezogen?

Ergebnisse

In der Fortbildung wird diskutiert, welche Handlungsspielräume Fachkräfte in der Sozialen Arbeit haben und wo ihre Grenzen sind. Sie haben Gelegenheit, Ihre persönlichen Erfahrungen mit diesem Thema zu reflektieren und eigene Strategien im zukünftigen Umgang mit Verwahrlosung und Vermüllung zu entwickeln. Ziel ist es, mehr Sicherheit in Situationen mit Menschen zu gewinnen, die ein sehr eigenes Verhältnis zu Ordnung und Sauberkeit haben. Darüber hinaus werden Sie in diesem Seminar über die rechtlichen Möglichkeiten des Eingreifens informiert.

Schwerpunkte

- Das Phänomen Verwahrlosung

- Ursachen und Hintergründe

- Reflexion eigener Erfahrungen

- Möglichkeiten im Umgang mit den Betroffenen

- Einbeziehung der Angehörigen?

- Gesetzliche Betreuung: Möglichkeiten und Grenzen

- Zwangsmaßnahmen und Konsequenzen

Informationen

11.03.2019

Tagungszentrum der bakd und fakd, 13156 Berlin-Pankow

22 Teilnehmende
Fachkräfte der Wohnungslosenhilfe

90,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Veranst.-Nr.: 619809

Mitwirkende

Ulla Schmalz, Fachkrankenschwester Psychiatrie, Gestalttherapeutin

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Kontakt

Inhaltliche Anfragen

Frank Rosenbach
0177-321 26 92
frank.rosenbach@ba-kd.de

Anmeldung

Michael Rautenberg
030 488 37-495
michael.rautenberg@ba-kd.de