Sozialberatung für EU-Bürger*innen

Fortbildung

Unionsbürger*innen treffen in Deutschland auf zahlreiche Hürden und Herausforderungen bei der Erlangung sozialrechtlicher Ansprüche oder beim Zugang zu nützlichen Informationen über Arbeit, Wohnen und Soziales.

Sprachbarrieren und gesetzliche Ausschlusskriterien führen nicht selten zur Verelendung und einem Leben am Rande der Gesellschaft. Arbeitsausbeutung und der mangelnde Zugang zum Wissen über die eigenen Arbeitsrechte setzen die Betroffenen zunehmend unter Druck und führen in Abhängigkeiten.

In der Fortbildung erhalten Sie Handlungssicherheit in der Beratung von Unionsbürger*innen und den multiplen Herausforderungen, die hier entstehen.

 

23. Mai 2022 | 13:00-19:00 Uhr
24. Mai 2022 | 09:00-16:00 Uhr

Mitarbeiter*innen und Leitungsgkräfte in Sozialberatungsstellen, Sozialdienste in Krankenhäusern

Tagungshaus Akademie Hotel

165,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Schwerpunkte

  • Sozialrecht für EU-Bürger*innen
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Ergebnisse

Sie

  • kennen gesetzliche Voraussetzungen (u.a. SGB II und XII, Freizügigkeit) zum Zugang sozialer Sicherungssysteme,
  • werden in der sozialen Beratung sicher im Umgang mit dem Thema Arbeitsausbeutung,
  • wissen, wie Sprachbarrieren überwunden werden können.
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Methoden

  • Gruppenarbeit
  • Arbeit an Fallbeispielen
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Leitung

Svenja Ketelsen, M.A. Sozialarbeiterin, Projektleiterin im Projekt „Frostschutzengel 2.0 – Gesundheitsförderung und Beratung für wohnungslose Menschen“

Mitwirkende

Lutz Achenbach, Rechtsanwalt für Sozialrecht, Berlin
Anna Basten, Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg DGB/VHS e.V.

Ihr Kontakt zu uns

030 488 37-488

info@ba-kd.de

Inhaltliche Anfragen

Aninka Ebert
0174-347 34 85
aninka.ebert@ba-kd.de