Suchtprävention unter pandemischen Bedingungen

Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sterben jährlich mindestens 110.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des Tabakkonsums, weitere 40.000 Menschen an den Folgen schädlichen Alkoholkonsums und etwas 1300 Todesfälle im Jahr in Folge illegalen Drogenmissbrauchs. Zielgerichtete und auf wissenschaftlichen Ergebnissen gestützte Suchtprävention kann die Bevölkerungsgesundheit steigern, die Lebensqualität erhöhen und die gesellschaftlichen Kosten senken.

In der Gesellschaft ist Sucht weiterhin ein Tabuthema, daher ist die Sensibilisierung gegenüber Missbrauch und Abhängigkeit gegenüber Klient*innen, Patient*innen, Bewohner*innen als auch in Bezug auf Mitarbeiter*innen, Kolleg*innen nachhaltig zu fördern.

 

02.12.2021

Pflegende, Sozialarbeiter*innen, Mitarbeiter*innen in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, leitende Mitarbeiter*innen, die Suchtprävention in ihrer Einrichtung thematisieren, Interessierte.

Online-Veranstaltung

90,00

Schwerpunkte

Zunächst wird ein Überblick über Sucht und Abhängigkeit gegeben, indem Ursachen und Form­en von Sucht betrachtet werden. In einem nächsten Schritt werden Kennzeichen einer Sucht thematisiert. Vor diesem Hintergrund wird die Prävention von Sucht und Suchterkrankungen zum Schwerpunkt der Schulung, nicht nur, aber auch unter pandemischen Bedingungen. Präventionsmaßnahmen werden anwendungsorientiert anhand von Fallbeispielen erarbeitet. Auch das Thema der Co-Abhängigkeit wird u.a. anhand von praktischen Beispielen analysiert. Der Umgang mit Menschen, die an einer Sucht erkrankt sind, bildet den Abschluss. Betrachtet wird die Thematik sowohl in Bezug auf Klient*innen, Patient*innen, Bewohner*innen als auch in Bezug auf Mitarbeiter*innen, Kolleg*innen.

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Ergebnisse

Sie stärken Ihre soziale und methodische Kompetenz im Umgang mit Sucht und Suchtprävention. Sie kennen Präventionsmaßnahmen und können sie umsetzen. Sie erkennen Suchtstrukturen und entwickeln Strategien zum Umgang.

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Methoden

  • theoretische Impulse
  • Fallarbeit
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Leitung

Prof. Dr. Erika Feldhaus-Plumin, Kinderkrankenschwester, Dipl. Sozialarbeiterin und -pädagogin, Psychologische Beraterin, Gesundheitswissenschaftlerin

Ihr Kontakt zu uns

030 488 37-488

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