Von der Anstalt zum inklusiven Quartier

Jahrzehntelang dominierten in der Eingliederungshilfe Strukturen, die als Anstaltswesen bekannt geworden sind. Seit Beginn des Paradigmenwechsels in der Eingliederungshilfe wurden und werden diese Strukturen hinterfragt und weiterentwickelt. Im Zuge von Konversionsprozessen werden kleinräumige, regionale und dezentrale Angebote geschaffen. Findet Inklusion nur in den ausgelagerten Bereichen statt? Können wir den Inklusionsgedanken nicht auch auf (ehemaligen) Anstaltsgebieten zum Tragen kommen lassen?

In der Fortbildung werden diese Fragen ausführlich behandelt. Es werden mögliche Wege aufgezeigt, wie ein Weg von der Anstalt zum inklusiven Quartier beschritten werden kann. Dabei werden nicht nur theoretische und konzeptionelle Aspekte behandelt, sondern auch Praxisbeispiele aufgezeigt und diskutiert. Die Teilnehmenden erhalten sowohl inhaltliche Impulse für ihre Entwicklungsprozesse und lernen mögliche Verfahren und Prozesse zur Steuerung der Entwicklungen kennen.

22.-23.11.2021

Fach- und Führungskräfte in Unternehmen der Eingliederungshilfe

hoffmanns höfe, 60528 Frankfurt

320,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Schwerpunkte

  • Vorstellung und Diskussion des Paradigmenwechsels in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung als Begründung für Konversionsprozesse und auf Inklusion ausgerichtete Quartiersentwicklungsprozesse
  • Der Sozialraum als Bezugsgröße in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung
  • Vorstellung und Diskussion des Konzeptes „Inklusiver Sozialraum“
  • Vertiefende Diskussionen anhand von Praxisbeispielen
  • Vorstellung möglicher Verfahren zur Entwicklung inklusiver Quartiere auf (ehemaligen) Anstaltsgebieten
  • Aufzeigen der Möglichkeiten zur Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in Konversions- und Quartiersentwicklungsprozesse
  • Professionelles und wirksames Handeln in Projekten zur Entwicklung inklusiver Quartiere
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Ergebnisse

Sie

  • erhalten Grundlagenwissen zu Konversions- und Quartiersentwicklungsprozessen
  • bauen ein interdisziplinäres Handlungswissen auf
  • werden angeregt und befähigt, den Inklusionsgedanken auf ihre (ehemaligen) Anstaltsgebiete zu übertragen
  • sind in der Lage, den Weg von der Anstalt zum inklusiven Quartier zu gestalten
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Methoden

Theorie-Input im Wechsel mit Praxis-Übungen, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten sowie Plenumsdiskussionen

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Ihr Kontakt zu uns

030 488 37-488

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Inhaltliche Anfragen

Frank Rosenbach
0172-301 28 19
frank.rosenbach@ba-kd.de