Das neue integrative Celler Modell: "Sterbende begleiten lernen" zur Vorbereitung von ehrenamtlich Arbeitenden in der Sterbebegleitung

Sterbende begleiten lernen

Die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod ist in den letzten Jahrzehnten für viele Menschen als Thema präsenter geworden. Daran ist die Hospizbewegung maßgeblich beteiligt. Sie vertritt was sich die meisten Menschen wünschen: Zu Hause gepflegt werden und dort zu sterben. Angehörige, Freunde und Pflegekräfte benötigen

oftmals Hilfestellung und Entlastung bei der Aufgabe, Sterbende zu begleiten.

Als Antwort auf diese Herausforderung wurde „Sterbende begleiten lernen” – eine Neubearbeitung des Projektes „Verlass mich nicht, wenn ich schwach werde” – entwickelt. Seit 1990 werden Leitungsteams in zentralen Trainings geschult, ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in lokalen Kursen auf die Begleitung sterbender

und schwerkranker Menschen vorzubereiten.

Ergebnisse

Sie

  • können den Menschen ein begleitetes Sterben im häuslichen Umfeld ermöglichen,
  • setzen sich mit den eigenen Fähigkeiten und Grenzen auseinander,
  • verstehen die Begleitung als gemeinschaftliche Aufgabe,
  • üben ein neues Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen sowie zwischen Mitgliedern verschiedener Berufsgruppen ein.

Schwerpunkte

Vermittlung der für die Hospizarbeit relevante Beziehungskompetenzen und Grundhaltungen

auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes

Informationen

12.-16.10.2020 - Grundkurs
08.-12.03.2021- Vertiefungskurs

Tagungshaus Akademie Hotel, 13156 Berlin

16 Teilnehmende
Multiplikator*innen, die Ehrenamtliche in der Sterbebegleitung schulen

840,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Veranst.-Nr.: 832010

Mitwirkende

Dr. Ingrid Bochow
Pfarrer Wolfgang Weiß

Zurück Hier können Sie sich die
aktuelle Veranstaltung als
PDF herunterladen
Kontakt

Inhaltliche Anfragen

Dr. Gabriele Beckert
0172-739 28 85
gabriele.beckert@ba-kd.de

Anmeldung

Barbara Hilse
030 488 37-388
barbara.hilse@ba-kd.de