Werkstatt Verantwortungsgemeinschaften in der Corona Krise

Neue Herausforderungen und Handlungsansätze im Gemeinwesen

Die Corona-Krise hat Gemeinwesenarbeit zeitweise durch Kontaktsperren gelähmt. Schnell entwickelten sich jedoch neue Kommunikationswege und war eine starke Solidarität erkennbar und entstanden neue "Versorgungsgemeinschaften". Mit dem Wunsch und Verlangen nach Normalität verliert der Solidargedanke inzwischen spürbar an Kraft. Inklusionsbemühungen und Integrationskonzepte werden beiseite gelegt: Beispielsweise wird diskutiert, Alte und Kranke abzuschotten, damit Kinder in die Schule gehen können. Wir erleben einen Widerspruch zwischen praktizierter unterstützender Solidarität und zweckgebundener Entsolidarisierung. Wie positionieren sich Fachkräfte im Gemeinwesen in dieser spannungsreichen Situation? Wie kann das professionelle Handeln konkret ausgestaltet werden?

Die Werkstatt möchte aktuelle Widersprüche aufzeigen. Gemeinsam werden wir unsere aktuelle Praxis kritisch hinterfragen. Gleichzeitig wollen wir uns über neu entstandene Versorgungsangebote, neuen Strukturen und digitale Kommunikationsmöglichkeiten informieren.

 

01.- 02.10.2020

Fach- und Leitungskräfte aus der Sozialen Arbeit, die im Gemeinwesen tätig sind

Akademie Hotel, 13156 Berlin

270,00 plus Übernachtung/Verpflegung

Schwerpunkte

  • neue Kommunikationsformen im Gemeinwesen
  • Solidarität und Inklusion versus Isolation von Gefährdeten
  • Dokumentation neuer kreativer Handlungsideen
  • kritische Auseinandersetzung mit der erlebten Arbeitssituation vor Ort
  • gemeinsames Entwickeln neuer Perspektiven in der Krise
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Ergebnisse

  • Reflexion eigener Handlungs- und Denkmuster in der Krise
  • Wertschätzen geleisteter neuer Handlungsoptionen
  • Entwicklung hilfreicher Konzepte für die Arbeit im Gemeinwesen
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Leitung

Frank Dölker, BAKD

Mitwirkende

Cornelia Coenen-Marx,

Ihr Kontakt zu uns

030 488 37-488

info@ba-kd.de