Geschichte der Akademien für Kirche und Diakonie gGmbH

  • 2021  Die Akademien für Kirche und Diakonie gGmbH wird nun durch eine Person in der Geschäftsführung (Peter Burkowski) und eine Person mit Prokura (Markus Stammnitz) geleitet.
  • 2020  Ende des Jahres scheidet Dr. Klaus Ziller als Geschäftsführer aus.
  • 2019  Strategie-Klausur des Aufsichtsrates: Ausrichtung auf Zukunftsfragen in Kirche und Diakonie: Weiterbildung – Denkräume – Netzwerke.
  • 2017  Der Rat der EKD verstetigt die Führungsakademie; sie ist „Kompetenzzentrum Führen und Leiten in der Kirche".
  • 2016  Dr. Klaus Ziller wird Nachfolger von Wolfgang Hoffmann als Geschäftsführer der Akademien für Kirche und Diakonie gGmbH.
    Die Führungsakademie zieht im Dezember 2016 vom Berliner Dom in das Haus der EKD in der Charlottenstraße 53/54 am Gendarmenmarkt um.
    Das Projekt Evangelisches Gütesiegel Familienorientierung wird gestartet; bis 2019 enge Zusammenarbeit mit der Führungsakademie.
  • 2015  Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) e.V. wird Gesellschafter.
  • 2014  Verschmelzung der „Führungsakademie für Kirche und Diakonie gAG“ auf die "Bundesakademie für Kirche und Diakonie gGbmH" . Die neue Gesellschaft heißt "Akademien für Kirche und Diakonie gGmbH" und führt fakd und bakd nunmehr als eigenständige Marken fort. Geschäftsführung: Peter Burkowski (fakd) und Wolfgang Hoffmann (bakd). Neben den beiden Hauptgesellschaftern Evangelische Kirche in Deutschland und Diakonie Deutschland wird die akd von 30 weiteren diakonischen Gesellschaftern getragen.
    „Bundesakademie für Kirche und Diakonie“ und „Führungsakademie für Kirche und Diakonie“ entwickeln sich als eigenständige Marken unter einem gemeinsamen Dach weiter.
  • 2012  Der Rat der EKD beschließt, die FAKD als viertes „Reformzentrum“ der EKD zu etablieren; Peter Burkowski wird als Nachfolger von Prof. Dr. Udo Krolzik berufen.
  • 2011  Neue Vorsitzende des Aufsichtsrates wird Maria Loheide (Diakonie Deutschland, Vorstand Sozialpolitik).
  • 2008  Wechsel des FAKD-Vorstands: Nachfolger von Prof. Dr. Hanns-Stephan Haas wird Prof. Dr. Udo Krolzik (zugleich Direktor des neu gegründeten Instituts für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement /IDM in Bielefeld/Bethel).
     "Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin" wird Standort der Führungsakademie.
  • 2007  Das „Burckhardthaus“ Gelnhausen wird mit seinem Programm in die BAKD integriert. Dadurch erweitert sich das Themenspektrum der BAKD um systemische Beratung, Gemeinwesensarbeit, Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen, Streetwork und kulturelle Bildung.
    Führungsakademie richtet Angebote für Führen und Leiten in der Kirche ein.
  • 2006  Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) wird zweitgrößter Gesellschafter und verlagert Teile ihrer Fort- und Weiterbildungsaktivitäten in die so erweiterte „Bundesakademie für Kirche und Diakonie“ (BAKD). Die BAKD nimmt die „Bundesfachakademie gGmbH“ (Bufa) als Entwicklungsabteilung für die Bundesfachverbände in der Diakonie und die „Gesellschaft für Fortbildung und Organisationsentwicklung sozialer Dienste“ (GFO) mit ihren regionalen Standorten in Berlin, Münster und Schwäbisch Hall auf. Deren Programm ergänzt die Themenschwerpunkte Behindertenhilfe, Sozialpsychiatrie und Suchthilfe. 
    Im selben Jahr wird die "Führungsakademie für Kirche und Diakonie gemeinnützige AG" (FAKD) gegründet und neben der BAKD als eigenständige Einrichtung geführt. Leitung: Prof. Dr. Hanns-Stephan Haas; Dozierende der ersten Stunde sind Christine Zarft, Dr. Paul Hanselmann und Wolfgang Hoffmann.
  • 1998  Die Akademie wird als Abteilung des Diakonischen Werkes der EKD ausgegliedert und in eine gGmbHüberführt. Sie erhält den Namen „Diakonische Akademie Deutschland“ (DAD); ein eigener Bereich im Programm heißt "Führungs-Akademie".
  • 1996  Auf dem Gelände der „Stiftung Schönholzer Heide“ in Berlin-Pankow erhält die Akademie ihren neuen Standort und unterhält dort mit dem „Akademie-Hotel“ ein eigenes Tagungszentrum.
  • 1990  Nach der deutschen Wiedervereinigung eröffnet sich die Möglichkeit einer gemeinsamen deutschlandweiten diakonischen Fort- und Weiterbildungseinrichtung. Aus der Zusammenführung der „Diakonische Akademie“ mit dem „Diakonischen Qualifizierungszentrum Lobetal“ (DQZ) entsteht die „Diakonische Akademie des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland“.  
    Als neue Themen kommen Soziales Qualitätsmanagement und Themen des DQZ hinzu: Qualifizierungskurse für (leitende) Mitarbeiter*innen in geriatrischen und psychiatrischen Heimen, in Krankenhäusern, Sozialeinrichtungen, in der Gemeindediakonie und in pädagogischen Einrichtungen / Ausbildungskurse: geriatrischer und fürsorgerischer Fernunterricht / Qualifizierungen in Seelsorge und Eheberatung.
  • 1989  Seminar "Ökonomie und Theologie in der Diakonischen Leitung" (Prof. Dr. Alfred Jäger und Wolfgang Hoffmann); seit dieser Zeit Diskussion über eine eigenständige Führungsakademie.
  • 1973  Erstes Angebot für Führungskräfte: "Sozialmanangement" in der Diakonischen Akademie Deutschland (DAD), Stuttgart durch Albrecht Müller-Schöll.
  • 1971  Auf Initiative ihres ersten langjährigen Direktors Albrecht Müller-Schöll wird in Stuttgart die „Diakonische Akademie“ als zentrale Fortbildungsstätte für die damals 130.000 Mitarbeitenden in der Diakonie gegründet. Sie ist zunächst eine Hauptabteilung des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland. Schwerpunkte der Akademiearbeit bilden Fort- und Weiterbildungen in den Praxisfeldern Heimerziehung, Jugendhilfe, Sozialmanagement, Heilpädagogik und Supervision, Leitungsqualifizierungen und Organisationsberatung.